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Nach der Gründung des Vereins am 9. Oktober 1990 war es das erste Ziel, das Landarbeiterhaus vor dem Abriss zu bewahren und in ihm ein Museum aufzubauen. Die Erforschung des Hauses Nr. 51 „Die Arm / Das neue Armenhaus“ ergab, dass es bereits 1679 existierte, 1688 umgebaut wurde  und die Armen der Kirchengemeinde Suurhusen bis 1832 dort untergebracht wurden. 1832 erwarb es der Arbeiter Jan Jakobs Mammenga und 1844 entstanden durch Umbau des Hauses zwei separate Wohnungen. Die etwas kleinere westliche Hälfte wurde schon vor 1844 verkauft, der größere östliche Teil - heute das Landarbeitermuseum- gelangte in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in den Besitz des Bauern van Hove, der einen benachbarten Hof bewohnte und bewirtschaftete. Das sogenannte „ Koopmanns Huus“ - nach dem späteren Eigentümer Menno Koopmann benannt- diente bis 1975 als „ Arbeiderhuus“. Dann erwarb es die Gemeinde Hinte und brachte dort Flüchtlinge unter.

Anfang 1990 kaufte der Verein Haus und Grundstück. In mehrjähriger Arbeit und tausenden von Arbeitsstunden der Vereinsmitglieder sowie mit finanzieller Unterstützung der Gemeinde Hinte und des Landkreises Aurich, der Sparkassenstiftung, dem Niedersächsischen Zahlenlotto, der Bezirksregierung, des Arbeitsamtes, des Museumsverbundes und vieler privater Spender wurde das Haus restauriert und baulich sowie in der Ausstattung mit Sammlungsstücken in den Zustand von 1900 gebracht.